„Wild Horses“

Einer der großen Vorteile vom Leben auf dem Land ist ja der, dass es hier so unbeschreiblich grün und weit ist. Kurzum, es gibt hier jede Menge Platz und Freiräume, in denen sich die Natur ungestört entfalten kann. Und – man glaubt es kaum – es gibt hier tatsächlich auch wildlebende Pferde. Diese leben zwar aus diversen Gründen eingezäunt (zur eigenen Sicherheit, Überwachung durch Veterinäre, …), dass Areal ist aber so weitläufig, dass man die Zäune eigentlich überhaupt nicht wahrnimmt.

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„Alpha & Omega“

Nirgendwo wird man sich seiner eigenen Vergänglichkeit so sehr bewusst, wie bei dem Besuch einer alten Kirche. Selbst wenn man so wie ich Atheist ist und an keinen imaginären Gott glaubt, kann man sich dennoch dem gewaltigen Eindruck, den diese sakralen Bauwerke auf einen ausüben, kaum erwehren. Zu geschichtsträchtig und beeindruckend sind diese architektonischen Meisterwerke, geschaffen von unermüdlichen Händen und dem menschlichen Geist.

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„Stillgelegt“

Das heute so beschauliche Städtchen Dinslaken in Nordrhein-Westfalen war im letzten Jahrhundert ebenfalls eine Hochburg der Kohleförderung und der industriellen Revolution. Auf der Zeche Lohberg zum Beispiel, wurden über einen Zeitraum von fast genau 100 Jahren, riesige Mengen an Kohle zu Tage gefördert. Anfangs geschah dies nur zu dem Zweck, um ein ebenfalls in Dinslaken gelegenes Bandeisenwalzwerk immer mit ausreichend Koks versorgen zu können.

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„Der Kleinste von Fünfen“

Ich bin ja ein großer Freund von Entdeckungstouren an Orte, an denen ich niemals zuvor gewesen bin und auch wenn sich dieser Eröffnungssatz jetzt ein klein wenig nach Raumschiff Enterprise und den unendlichen Weiten des Weltraums anhört, so kann ich euch doch versichern, dass man gar nicht sehr weit reisen muss, um ein paar neue Eindrücke wahrzunehmen.

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Schloss Raesfeld

Erbaut in den Anfängen des 12. Jahrhunderts – und malerisch im Kreis Borken gelegen -, lädt diese Festungsanlage immer wieder aufs Neue zu ausgedehnten Foto-Touren ein. Wenn dann auch noch das Wetter mitspielt, gelingen einem die schönsten Aufnahmen wie von ganz alleine. Von daher lautet meine Empfehlung an dieser Stelle ganz klar: Hinfahren, anschauen und einfach mal die Seele baumeln lassen.

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Kanalstufe 3

Der Wesel-Datteln-Kanal schlängelt sich auf über 60 Kilometern durch das nördliche Ruhrgebiet und muss auf dieser Reise so manchen Höhenmeter überwinden. Genau genommen sind es bis zu 44 Meter die dieses Gewässer bis zum Rhein überwinden muss und dieser Höhenunterschied hat schon die Planer des Kanals vor eine große, aber nicht unlösbare Aufgabe gestellt. Letztendlich wurden entlang des Kanals 6 Schleusen gebaut und die „Kanalstufe 3“ – vom Rhein aus gesehen – findet man in Dorsten. Genau dort zieht es mich in der letzten Zeit auch immer wieder hin, denn sowohl die Schleuse als auch die Umgebung stellen ein fotografisches Eldorado für mich dar. Technisch hat dieses Bauwerk ganz bestimmt auch einiges zu bieten, werden dort doch immerhin 9 Meter Höhenunterschied überwunden und bei jedem Schleusenvorgang fast 15.000 m³ Wasser bewegt.

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