„Alpha & Omega“

Nirgendwo wird man sich seiner eigenen Vergänglichkeit so sehr bewusst, wie bei dem Besuch einer alten Kirche. Selbst wenn man so wie ich Atheist ist und an keinen imaginären Gott glaubt, kann man sich dennoch dem gewaltigen Eindruck, den diese sakralen Bauwerke auf einen ausüben, kaum erwehren. Zu geschichtsträchtig und beeindruckend sind diese architektonischen Meisterwerke, geschaffen von unermüdlichen Händen und dem menschlichen Geist.

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Schloss Moyland

Schloss Moyland – gelegen im wunderschönen Kreis Kleve – ist eines der wichtigsten neugotischen Bauwerke in der Landschaft zwischen dem Ruhrgebiet und den Niederlanden und aus dem niederländischen leitet sich letztendlich auch der Name ab, denn „Moiland“ bedeutet dort nicht viel weniger als „Schönes Land“ (mooi = schön, hübsch oder prächtig / het land = das Land). Eine erste urkundliche Erwähnung lässt sich auf das Jahr 1307 datieren, damals bestand Schloss Moyland aber nur aus einem mit Gräben und Wällen befestigten Hof und erst in den folgenden Jahrhunderten wurde aus dem ehemaligen Gehöft das heutige Schloss.

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Zeche Zollern II & IV

Auch wenn ich persönlich dem Bergbau schon lange den Rücken gekehrt habe, so fasziniert mich die dort zum Einsatz kommende Technik bis zum heutigen Tage. Niemand der nicht wenigstens für eine Schicht selber in den Berg eingefahren ist, kann sich wirklich vorstellen wie anstrengend und schweißtreibend der Beruf des Bergmannes in Wirklichkeit war und ist. Hier, auf Zeche Zollern, ist es dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe auf sehr eindrucksvolle Art und Weise gelungen, die alte Technik und deren Ausstrahlung ins hier und jetzt hinüber zu retten. Liebevoll erhaltene Bauwerke werden hier ebenso präsentiert wie wirklich interessante Information rund um den Bergbau und den Bergmann. Wo hat er gearbeitet? Wie hat er gelebt? Alle diese Fragen und noch viele mehr werden dem Besucher in Bild und Ton beantwortet.

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