„And Then There Were Four“

Die älteren Musik-Nerds unter uns werden sich bestimmt noch gut an das Jahr 1978 erinnern, als die Rockband Genesis ihr neuntes Studioalbum mit dem Titel „… And Then There Were Three …“ veröffentlichte.

Hintergrund dieses Album-Titels, der ja ins Deutsche übersetzt so viel wie „… und da waren es drei …“ bedeutet, war der Weggang von Peter Gabriel und Steve Hackett. Gabriel hatte die Band ja schon im Jahr 1975 verlassen und Hackett folgte Ihm im Jahr 1977.

Von diesem Moment an bestand Genesis nur noch aus dem charismatischen Dreigestirn Phil Collins, Tony Banks und Mike Rutherford, welches in den nächsten Jahrzehnten einen musikalischen Erfolg nach dem anderen für sich verbuchen konnte.

Nun dürfte den meisten Lesern schon von der ersten Zeile an ziemlich klar gewesen sein, dass an dieser Stelle jetzt kein Artikel mit dem Thema „Genesis“ folgen wird. Zumal die Jungs meines Wissens nach zuletzt im Jahr 2007 gemeinsam auf der Bühne gestanden haben und ich somit nur schwerlich an aktuelle Fotografien kommen könnte.

Der Grund, warum ich hier so ausschweife, ist ein ganz anderer: am 30.12.2019 stand eine meiner Lieblingsbands auf der Bühne, um uns an diesem Abend erneut eine absolut überragende Performance zu liefern. Nur mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass man dieses Konzert nicht zu dritt, sondern – tadaa – zu viert bestritten hat.

Frei nach dem Motto und in Anlehnung an den Genesis-Klassiker: „… And Then There Were Four …”

Es geht natürlich um die Band ChamberJazz, welche kurz vor Ende des Jahrzehnts noch einmal so richtig die Kulturkirche in Bottrop gerockt hat.

Diese Band, welche noch bis vor Kurzem nur aus den Musikern Matthias Keidel (Saxofon) , Georg Dybowski (Gitarre) und Fritz Roppel (Bass) bestand, wurde an diesem Abend von dem italienischen Ausnahmetalent Gregorio Mangano unterstützt, der seiner Trompete – und seinem Flügelhorn – eine fantastische Melodie nach der anderen zu entlocken wusste. Teilweise wurden seine Soli – vom sichtlich begeisterten Publikum – sogar mit einem frenetischen Zwischenapplaus belohnt. Eine Ehre, die den anderen drei Musikern in den letzten Jahren auch immer mal wieder zuteil geworden ist. Und dies vollkommen verdientermaßen.

Doch was hat das jetzt alles mit SensorArt zu tun? Ihr könnt es Euch ja bestimmt schon denken warum, oder nicht? Klar! Ich war an diesem Abend natürlich nicht nur vor Ort um der Musik zu lauschen, sondern auch um für Euch einen bunten Strauß an Schnappschüssen einzufangen.

Insgesamt sind an diesem Abend wohl mehr als 300 Aufnahmen auf die Speicherkarten gewandert, zeigen möchte ich Euch hier und heute aber nur einen Bruchteil davon. Quasi als eine Art „Best of“. Und wer weiß, vielleicht kann ich Euch damit ja so sehr begeistern, dass Ihr in Zukunft auch zum Publikum und zu den Fans von ChamberJazz gehört ;-)

Bis demnächst, Euer Maic von SensorArt.

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