„Electric Café“

Immer auf der Suche nach neuen fotografischen Impulsen, hat es mich im April in die alte Schreinerei nach Oberhausen-Eisenheim verschlagen. Dort fand die zweite Ausgabe des „Electric Café“ statt, dem ich einerseits als Fotograf aber auch als Teil des fachkundigen Publikums beiwohnen durfte. Lausche ich doch schon seit meiner frühesten Jugend elektronischer Musik in all ihren Spielarten. Sei es nun Jarre, Kitaro, Vangelis, Tangerine Dream oder die Düsseldorfer Jungs von Kraftwerk; die Klänge aus dem Synthesizer sind in meinem Leben allgegenwärtig. Umso größer war die Freude, als ich eine Einladung zu genau diesem Event in meinem elektronischen Postkasten entdeckt habe.

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„Alpha & Omega“

Nirgendwo wird man sich seiner eigenen Vergänglichkeit so sehr bewusst, wie bei dem Besuch einer alten Kirche. Selbst wenn man so wie ich Atheist ist und an keinen imaginären Gott glaubt, kann man sich dennoch dem gewaltigen Eindruck, den diese sakralen Bauwerke auf einen ausüben, kaum erwehren. Zu geschichtsträchtig und beeindruckend sind diese architektonischen Meisterwerke, geschaffen von unermüdlichen Händen und dem menschlichen Geist.

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„Die 4. Dimension“

Wenn jemand im Alleingang Achttausender bestiegen und darüber hinaus auch noch die Antarktis, die Wüste Gobi und die Taklamakan durchquert hat, dann kann man bei dieser Person wahrlich von einer lebenden Legende sprechen. Genau solch eine „Legende“ war gestern Abend im Gasometer Oberhausen zu Gast und die Alpinisten unter uns wissen auch schon längst von wem hier die Rede ist: Reinhold Messner.

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„Schloss der Arbeit“

Malerisch gelegen im Dortmunder Stadtteil Bövinghausen, kann man dort noch heute die Anlagen der ehemaligen Schachtanlage Zeche Zollern II/IV besuchen und bestaunen. Und aus dem Staunen kommt man wahrlich nicht mehr heraus, sobald man einmal damit begonnen hat, das ehemalige Werksgelände zu erkunden. Erwartet einen hier doch nicht viel weniger, als die architektonisch schönste Zeche des gesamten Ruhrgebiets. Die Zeche Zollverein in Essen oder die Zeche Nordstern in Gelsenkirchen sind baulich bestimmt auch ganz interessant, aber nichts von alledem reicht an die Architektur heran, die sich einem hier auf Zollern präsentiert.

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„Der Berg ruft!“

Beim Lesen der Artikelüberschrift dürfte manch einer spontan an den Bergfilm mit Luis Trenker aus dem Jahr 1938 gedacht haben und ganz so verkehrt ist diese Annahme auch gar nicht. Immerhin handelt dieser Film ja von der dramatischen Erstbesteigung des Matterhorns und genau jener Berg spielt in der aktuellen Ausstellung im Gasometer in Oberhausen eine sehr zentrale Rolle.

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„Stillgelegt“

Das heute so beschauliche Städtchen Dinslaken in Nordrhein-Westfalen war im letzten Jahrhundert ebenfalls eine Hochburg der Kohleförderung und der industriellen Revolution. Auf der Zeche Lohberg zum Beispiel, wurden über einen Zeitraum von fast genau 100 Jahren, riesige Mengen an Kohle zu Tage gefördert. Anfangs geschah dies nur zu dem Zweck, um ein ebenfalls in Dinslaken gelegenes Bandeisenwalzwerk immer mit ausreichend Koks versorgen zu können.

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