2 plus 4

Diese Serie heißt „2 plus 4“, weil sie halt aus genau sechs Motiven besteht und davon sind zwei in S/W und vier in der Signalfarbe rot und deren Abstufungen gehalten. Entstanden sind diese Motive am Geleucht , welches auf der Halde Rheinpreussen in Moers-Meerbeck steht und eine der Landmarken des Niederrheins darstellt. Schon von weiten gut zu sehen und über die A42 auch gut zu erreichen, stellt es ein beliebtes Ausflugsziel nicht nur für Fotografen dar. Eigentlich handelt es sich dabei ja um ein mittlerweile  recht totfotografiertes Motiv, aber ich wollte mich trotz alledem an meiner ganz eigenen Sichtweise dieser Landmarke versuchen. Übersichtsbilder gibt es von daher keine, aber halt „2 plus 4“ Details in rot und s/w. Wie immer öffnet ein Klick auf „Weiterlesen“ den kompletten Artikel und ein weiterer die Bilder in ihrer vollen Größe. P.S: Das Bild aus dem Artikel „Big World, Small People“ ist ebenfalls auf dieser Halde entstanden ;-)

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Industrie und Vorbilder

Schon seit langem fasziniert mich die fotografische Sammlung von Bernd und Hilla Becher, die scheinbar unermüdlich profane Industriebauten dokumentiert haben. Das Ehepaar ist dabei immer extrem nüchtern und neutral, aber wie ich finde nie langweilig zu Werke gegangen. Als Liebhaber der S/W-Fotografie und alter Industriekultur im Ruhrgebiet kann ich gar nicht anders, als mich auch immer mal wieder an diesen Motiven zu versuchen. Gerade bei solchen Aufnahmen merke ich aber recht zügig, wie schwierig es ist, ohne gescheites Tilt/Shift-Objektiv ein absolut unverzerrtes Abbild zu schaffen. Vieles lässt sich ja auch mit Hilfe der EBV ausgleichen, aber an ein T/S-Glas oder eine Fachboden-Kamera mit verstellbarer Standarte kommt man einfach nicht heran. Ebenfalls interessant ist, dass wenn man ein Bild zu 100% korrekt „shiftet“, dieses sehr schnell den Anschein erweckt nach vorne zu kippen. Ein ganz klein wenig an stürzenden Linien muss man also im Bild lassen, sonst sieht für den Betrachter irgendwie falsch aus. Ganz so einfach lassen sich unser Augen bzw. unsere Sehgewohnheiten also nicht austricksen. Kurze Brennweiten sind meiner Meinung nach ebenfalls total ungeeignet, da sich dann so „lange“ Objektive wie der Schlot im ersten Bild um die Bildmitte herum verbiegen. Einen sehr guten Artikel über das Ehepaar Becher findet der geneigte Leser in der deutschen Wikipedia unter folgendem Link -> Bernd und Hilla Becher in der Wikipedia Wer in der Nähe des Landschaftsparks Duisburg-Nord wohnt oder dort im Urlaub vorbeikommt, sollte sich auf jeden Fall auch einmal die dauerhafte Installation eines Bilderfrieses mit Wassertürmen an den Außenmauern der alten Kraftzentrale ansehen.

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Zeche Sterkrade

Nach langer Zeit gibt es auch mal wieder eine Industrie-Reportage auf sensorArt.de. Diesmal hat mich mein Weg zur Zeche Sterkrade in Oberhausen geführt. Diese Schachtanlage ist ursprünglich nur als Wetterschacht für die damalige Zeche Oberhausen gedacht gewesen, spätere Lagerstättenaufschlüsse ergaben dann aber, dass ein Abbau auch an dieser Stelle wirtschaftlich sinnvoll sei. Mit diesem wurde dann auch schon 1903 begonnen, verbunden mit der Umbenennung in Zeche Sterkrade, Schacht 1. Als diese Zeche noch in Betrieb gewesen ist, gab es parallel zu Schacht 1 auch noch einen weiteren Schacht, der die Aufgaben Seilfahrt und Wetterführung zu übernehmen hatte. Leider ist heute von diesem Schacht bzw. Gerüst nichts mehr erhalten. Schacht 1 steht aber unter Denkmalschutz und ist im Besitz der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Dieses Bauwerk bleibt uns also als Zeitzeuge des Steinkohleabbaus im Ruhrgebiet erhalten.

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