Opeth – Damnation

Ein Album, wie ein Spaziergang durch einen Herbstwald im Regen; düster, melancholisch und traurig, dabei aber stets leise und niemals laut.

Schon der erste Song „Windowpane“ lässt einen vorsichtig nach dem nächsten greifbar liegenden Paket mit Papiertaschentücher schauen. Wohlwissend, dass man jene spätestens beim zweiten Stück auf diesem Langspieler braucht.

Heute – knapp 13 Jahre nach der Erstveröffentlichung – hat dieses Album für mich noch nichts von seinem Charisma verloren. Genau das Gegenteil ist der Fall; mit jedem erneuten Anhören wächst meine Begeisterung für selbiges.

Ich behaupte jetzt einfach mal, dass noch nie zuvor in der jüngeren Musikgeschichte, eine ehemalige Death-Metal-Band so weit vom Weg abgekommen ist und letztendlich doch ihr Ziel erreicht hat.

Gehören die Jungs um den Schweden Mikael Åkerfeldt doch schon heute zu den festen Größen im Progressive-Rock bzw. Progressive-Metal, die sowohl im Studio wie auch Live, stets von so Ausnahmemusikern wie Steven Wilson & Co. begleitet werden.

Finanziell muss man sich für diesen Silberling auch nicht weit aus dem Fenster lehnen, wird dieser doch teilweise schon für unter sechs Euro zum Kauf angeboten. Gebraucht liegen die Preise noch etwas tiefer. Man investiert also relativ wenig Geld für wirklich viel musikalischen Gegenwert.

Fazit: Eine klare Empfehlung für die audiophilen Melancholiker unter uns.

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